Ich widme dieses Lied meiner ehemaligen wissenschaftlichen Betreuerin meiner Diplomarbeit an der Friedrich-Schiller-Universität zu Jena
Frau Prof. Dr. rer. nat. habil. Irmtraud Stephani.
Songtext:
Bevor die Zeit ihr erstes Wort verlor, bevor das Licht den Himmel erkor,
lagst du bereits im tiefen Schweigen, aus dem die Welt ins Sein erwacht.
Ich seh’ deine Handschrift im Schein der Sterne, die am Himmel stehn,
in Bahnen, die seit Anbeginn dem gleichen stillen Maß sich fügen.
Du hast die Sterne nicht gemacht, doch jeder folgt nur seinem Pfad.
Ich hör’ dich in dem stillen Flug des Wassers, das zum Meere zieht.
Je tiefer ich ins Dunkel sehe, desto näher trittst du vor.
Je stiller meine Fragen werden, desto reiner klingt dein Wort.
Du bist die Sprache, die das Universum bewahrt, bevor es Sterne gab.
Du bist die Melodie, die tief in mir schon lag, bevor mein Herz dich nennen kann.
Und jede Zahl, die ich berühre, trägt noch den Abdruck deiner Spur.
Mathematik – du ewiges Licht. Ich hab’ dich nie gesucht.
In jedem Beweis, in jedem Kreis hab’ ich dich nur wiedererkannt.
Die Primzahlen ziehn weiter wie Pilger durch den Sternenwind.
Sie tragen Zeichen aus einer Zeit, in der wir noch nicht gewesen sind.
Und Pi verliert sich in der Ferne – ohne Anfang, ohne Rand.
Der gold’ne Schnitt ruht in den Blumen, im Flügel einer Möwe schwingt.
Je mehr ich dich zu fassen glaube, desto weiter öffnest du dich mir.
Je fester ich dich halten will, desto freier klingt dein Lied.
Du bist die Sprache, die das Universum bewahrt, bevor es Sterne gab.
Du bist die Melodie, die tief in mir schon lag, bevor mein Herz dich nennen kann.
Und jede Zahl, die ich berühre, trägt noch den Abdruck deiner Spur.
Mathematik – du ewiges Licht. Ich hab’ dich nie gesucht.
In jedem Beweis, in jedem Kreis hab’ ich dich nur wiedererkannt.
Vielleicht hab’ ich dich schon gekannt, bevor die Nacht die Sterne trug.
Vielleicht war jeder Traum von Ordnung nur eine Erinnerung an dich.
Vielleicht sind alle Wahrheiten nur Fenster in dein Licht.
Und jedes Mal, wenn wir erkennen, kehrt etwas Verlorenes zurück –
ein leiser Klang, ein stiller Kreis, ein Funke aus dem ewigen Licht.
Du bist die Sprache, die das Universum bewahrt, bevor es Sterne gab.
Du bist das Leuchten hinter allem Licht, die unsichtbare Symmetrie,
im Herzen der Wirklichkeit.
Und jede Wahrheit, die wir finden, war längst in ihrem Schweigen da.
Jenseits von Anfang und von Ende, wo keine Zeit sie je berührt.
Mathematik – du große Liebe. Nie erfunden. Nie verloren.
Nur für einen Augenblick vergessen – und dann … wiedererkannt.
Danke!
Copyright:
Artist: Jens K. Carl.
Lyrics: Frank Schumann.
Vocals: AI‑generated voices.
Music: Generated with Suno AI.
© / ℗ 2026 Frank & Jens AI-Songs
Produced with Suno AI.
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