Prosatext:
Bevor die Musik beginnt, eine kurze Einladung an dich:
Was bedeutet Frieden für dich?
Nicht der große, ferne Frieden der Schlagzeilen,
sondern der, den du in dir trägst
und den du mit anderen teilst.
Der Raum zwischen zwei Menschen.
Der Moment, in dem ein Blick weich bleibt,
ein Wort ungesagt bleibt, ein Riss noch nicht wächst.
Frieden ist das erste Menschenrecht.
Nicht weil es irgendwo geschrieben steht,
sondern weil ohne ihn keines der anderen Rechte wirklich atmen kann.
Er beginnt in dir und lebt erst,
wenn du ihn zwischen euch beiden hältst.
Hör hin. Bleib da. Halte den Raum.
Er ist zerbrechlich. Er verlangt Aufmerksamkeit.
Er verlangt, dass wir ihn sehen, bevor er verschwindet.
Wie bewahrst du ihn?
In deinem Atem. In deinem Schweigen.
In der Entscheidung, den Zwischenraum zu hüten, statt ihn zu füllen.
Dieser Raum gehört dir. Und er gehört uns.
Zwischen Nähe und Lärm, zwischen Antwort und Angriff,
liegt etwas, das wächst, wenn du es schützt.
Nicht laut. Nicht stolz. Nur wach.
Hör hin. Bleib da. Halte den Raum.
Wenn du ihn teilst, wird er nicht kleiner.
Er wird mehr.
Hör hin. Bleib da. Halte den Raum.
Liedtext:
Zwei Linien, ein Raum dazwischen. Nur Stille – und ein leiser Sinn.
In mir liegt ein leiser Grund, der hält, wenn alles lauter wird.
Doch bleibt er klein und stumm, solang er nur in mir verbleibt.
Wir streiten – zu Hause, bei der Arbeit.
Ein Blick zu scharf, ein Wort zu früh.
Schon wächst ein Raum zwischen uns beiden,
der gestern noch nicht da war.
Zwei Menschen – und der Raum wird eng.
Sieh ihn, bevor er wächst, bevor er uns trennt
und bricht – dieser dünne Raum zwischen uns.
Wir tragen Frieden in uns, doch er lebt erst zwischen uns.
Nicht ineinander, nicht übereinander – nur nebeneinander.
Und das verlangt mehr, als es scheint.
Wir spüren ihn, und lassen ihn doch leise zwischen uns vergehen.
Es gibt Orte, an denen er atmet, und Orte, an denen er schweigt.
Doch hier, im schmalen Licht zwischen dir und mir,
liegt er so dünn und zerbrechlich.
Früher riefen wir lauter. Jetzt ist es stiller.
Die Wahl bleibt bestehen: den Riss sehen, bevor er uns trennt.
Nur nebeneinander, ohne uns zu nehmen,
öffnet sich der Raum und trägt.
Wir tragen Frieden in uns und brauchen ihn zwischen uns.
Zwei Linien, ein Raum, den wir hüten müssen –
nicht weil er selbstverständlich wäre,
sondern weil er zerbricht, wenn wir wegsehen und schweigen.
Wir heben die Stimme nicht, um zu siegen,
sondern um den Zwischenraum zu halten,
in dem Nähe möglich bleibt und niemand den anderen bricht.
Zwei Linien. Ein Raum.
Wir wählen ihn – immer wieder. Leise und klar.
Copyright:
Artist: Jens K. Carl.
Lyrics: Frank Schumann.
Vocals: AI‑generated voices.
Music: Generated with Suno AI.
© / ℗ 2026 Frank & Jens AI-Songs
Produced with Suno AI.
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